Was versteht man unter HID-Technologie?

Als HID (High Discharge Intensity) bezeichnet man ein technisches Verfahren, bei dem der herkömmliche Wolfram-Glühfaden der Halogenlampen durch eine mit Xenon-Gas gefüllte geschlossene Kapsel ersetzt wird.

Die bei diesen Hochdruck-Entladungslampen zum Einsatz kommende Technik ähnelt in gewisser Weise der der Leuchtröhren. Aufgrund einer Reihe von Faktoren befindet sich die Wellenlänge eines großen Teils dieser Energie aber bei der HID-Technologie im sichtbaren Bereich, sodass das Licht ohne Phosphor erzeugt werden kann. Darüber hinaus liegen die beiden Elektroden sehr dicht beieinander und die Gasfüllung innerhalb der Röhre steht unter einem sehr hohen Druck. Unter diesen Voraussetzungen kann der Bogen extrem hohe Temperaturen hervorbringen, bei der die metallenen Füllbestandteile verdampfen und so große Mengen an sichtbarer Strahlungsenergie abgeben. Bei den HID-Lampen sind drei verschiedene Grundtypen zu unterscheiden: Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, Halogen-Metalldampflampen und Natriumdampf-Hochdrucklampen.

So wie dies bei allen Gasentladungslampen der Fall ist, müssen auch bei den HID-Lampen bestimmte elektrische Voraussetzungen gegeben sein, die die Verwendung eines Vorschaltgeräts erforderlich machen.

HID-Lampen brauchen eine gewisse Aufheizzeit, um ihre maximale Leuchtkraft zu entfalten. Jede noch so kleine Unterbrechung der elektrischen Versorgung führt dazu, dass das System zusammenbricht und sich erst wieder aufheizen muss, was unter Umständen einige Minuten in Anspruch nehmen kann. HID-Lampen sind die richtige Wahl bei allen Einsätzen, bei denen es auf ein hohes Maß an Sicherheit ankommt.

Ref. 86905 N

HID predator

HID Predator™ Große Leistung in einer kompakten und robusten wiederaufladbaren Struktur.
Lichtstärke Max.: high: 1273,8 lumens

Dauer: 45 min

Gewicht 706 gr

Lenght: 220 mm

Max. ø 79 mm

Tags: Personal light, Jagd, Polizei, Militär, Weisses licht